Flug, Umstieg, Fähre

Anreise im Winter

Ibizas Flugplan ist auf den Sommer gebaut. Zwischen Ende April und Oktober fliegen ein Dutzend deutscher Flughäfen direkt auf die Insel; im Dezember schrumpft das Angebot erheblich. Das ist der Punkt, an dem eine Silvesterreise nach Ibiza mehr Planung braucht als eine nach Palma.

Was im Dezember bleibt

Direktflüge — die Ausnahme

Ein Teil der Sommerverbindungen endet bereits im Oktober oder November. Einzelne Strecken laufen länger in den Winter hinein, aber verlässlich planbar sind sie nicht: Welche Route im Dezember tatsächlich fliegt, entscheidet sich pro Saison neu.

Prüft deshalb konkret für euren Reisezeitraum, statt euch auf eine Liste aus dem Sommer zu verlassen. Und rechnet damit, dass die Direktverbindung, die es gibt, teuer und schnell ausgebucht ist — der Jahreswechsel ist auch im Winter eine Spitze.

Der verlässliche Weg

Der Umstieg in Spanien

Innerspanisch ist Ibiza ganzjährig gut angebunden. Die stärksten Verbindungen führen über:

Zwei Hinweise dazu: Bucht den Anschluss möglichst als eine Buchung. Wenn ihr zwei getrennte Tickets kombiniert und der erste Flug Verspätung hat, tragt ihr das Risiko selbst. Und plant am 30. und 31. Dezember großzügig Puffer ein — zwei Stunden Umstiegszeit sind an diesen Tagen keine Übervorsicht.

Ganzjährig ab dem Festland

Mit der Fähre

Die Fährverbindungen zu den Balearen laufen das ganze Jahr, im Winter mit ausgedünntem Fahrplan. Die Fahrzeiten grob:

Die Fähre lohnt vor allem, wenn ihr ein Auto mitnehmen wollt oder ohnehin in Spanien unterwegs seid. Als reine Anreise aus Deutschland ist sie ein langer Umweg.

Die letzten sieben Kilometer

Vom Flughafen in die Stadt

Der Flughafen liegt rund sieben Kilometer südwestlich von Eivissa. Es gibt einen Flughafenbus in die Stadt, der im Winter allerdings seltener fährt als in der Hochsaison — Fahrplan vorher prüfen, besonders bei späten Ankünften.

Taxis stehen am Terminal, sind aber auf Ibiza chronisch knapp; an Feiertagen und in der Silvesternacht sind Wartezeiten die Regel. Wer spät am 31. Dezember ankommt, sollte den Transfer vorab organisieren.

Ein Mietwagen ist im Winter oft die entspannteste Lösung: Die Tarife liegen weit unter den Sommerpreisen, die Straßen sind leer, und Parken ist außerhalb der Saison kein Problem. Nur für die Silvesternacht selbst braucht ihr ihn nicht — dafür wohnt man besser in Laufweite.

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